So richten Sie ein Empfehlungsprogramm für Kunden ein
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Ihre Stammkunden empfehlen Sie längst weiter. Ein Empfehlungsprogramm gibt ihnen einen Grund, es öfter zu tun – und belohnt beide Seiten fair.
Warum Empfehlungen funktionieren
Menschen vertrauen den Tipps von Freunden mehr als jeder Werbung. Wer auf Empfehlung kommt, erwartet von Anfang an ein gutes Erlebnis und hat oft einen ähnlichen Geschmack wie der Freund, der ihn geschickt hat.
Ein Empfehlungsprogramm erzeugt keine Mundpropaganda. Es belohnt die Mundpropaganda, die Sie schon haben, und macht es leicht, aus einer Empfehlung einen Besuch werden zu lassen.
Belohnen Sie beide
Die einfachsten Programme belohnen sowohl den Kunden, der einlädt, als auch den Freund, der beitritt. So hat der eine einen Grund zu teilen und der andere einen Grund, Sie auszuprobieren.
Für Geschäfte mit Kundenkarte eignen sich Bonusstempel oder -punkte: Sie kosten erst etwas, wenn sie eingelöst werden, und bringen beide für einen weiteren Besuch zurück.
Zahlen Sie nur für echte Kunden
Ein Empfehlungsbonus sollte durch einen echten Besuch verdient werden, nicht durch eine Anmeldung. Vergeben Sie ihn erst, wenn der neue Kunde seinen ersten Einkauf gemacht hat – so zahlen Sie nie für Konten, die nur für eine Prämie angelegt wurden.
In Beewa gibt es Boni erst, nachdem Sie dem neuen Kunden selbst einen Stempel gegeben haben. Wer schon Ihr Kunde ist, kann nicht geworben werden, zwei Konten auf demselben Handy werden abgelehnt, und Einladungen laufen nach 90 Tagen ab.
Die Höhe des Bonus wählen
Der Bonus sollte spürbar sein, aber klein im Vergleich zur vollen Karte. Startet ein Neukunde schon auf halbem Weg zur Prämie, legen manche Konten nur dafür an; ein oder zwei Stempel reichen meist, damit sich der erste Besuch wie ein Vorsprung anfühlt.
Jede Empfehlung kostet Sie beide Boni. Stellen Sie die Summe also dem gegenüber, was ein neuer Stammkunde für Sie wert ist.
Machen Sie das Teilen leicht
Eigene Nachrichten schreibt kaum ein Kunde. Geben Sie ihm eine fertige Einladung, die er mit einem Fingertipp verschicken kann, und erinnern Sie im passenden Moment daran, etwa direkt nachdem er einen Stempel gesammelt hat.
Erwähnen Sie das Programm an der Theke und kündigen Sie es zum Start mit einer Kampagne an.
Zusammenfassung
- Den Einladenden und den Neukunden belohnen
- Den Bonus erst nach dem ersten echten Einkauf vergeben
- Den Bonus klein halten im Vergleich zur vollen Karte
- Offensichtlichen Missbrauch verhindern: Bestandskunden, doppelte Konten, alte Einladungen
- Kunden eine fertige Einladung zum Teilen geben